Wir sind mehr als die Summe unserer Talente!

Schon der grie­chi­sche Phi­lo­soph Aris­to­te­les sag­te: „Das Gan­ze ist mehr als die Sum­me sei­ner Tei­le.” Die­se Weis­heit gilt auch für die Ta­lent­the­men, die ei­nen Men­schen aus­zeich­nen. Je­des der 34 Ta­lent­the­men nach GALLUP® steht für ein spe­zi­fi­sche Gedanken‑, Ge­fühls- oder Ver­hal­tens­mus­ter, das die Ta­len­the­men von­ein­an­der dif­fe­ren­ziert. Men­schen mit dem Ta­lent­the­ma Tat­kraft zum Bei­spiel, zeich­nen sich da­durch aus, dass Sie oft­mals von Un­ge­duld ge­trie­ben, die Din­ge schnell ins Lau­fen brin­gen. Was aber nicht heißt, dass tat­kräf­ti­ge Men­schen die Din­ge auch zu En­de brin­gen, die sie an­fan­gen. Men­schen mit Leis­tungs­ori­en­tie­rung kann man hin­ge­gen dar­an er­ken­nen, dass Sie in der La­ge sind, aus­dau­ernd zu ar­bei­ten und die Din­ge zu En­de brin­gen, die sie an­fan­gen. Das heißt wie­der­um nicht, dass leis­tungs­ori­en­tier­te Men­schen auch schnell ins Han­deln kom­men. Erst wenn Leis­tungs­ori­en­tie­rung und Tat­kraft bei ei­nem Men­schen zu­sam­men­kom­men, wer­den Din­ge nicht nur schnell an­ge­gan­gen, son­dern auch ver­läss­lich zu En­de ge­bracht.

Wer ei­nen Men­schen auf­grund sei­ner in­di­vi­du­el­len Ta­len­te ver­ste­hen möch­te, muss da­her im­mer die Ef­fek­te des Zu­sam­men­wir­kens von zwei oder meh­re­ren Ta­lent­the­men be­ach­ten, weil die Wir­kung der Ta­len­te durch ih­re in­di­vi­du­el­le Kom­bi­na­ti­on we­sent­lich ge­prägt wird. Man spricht hier auch von der Ta­lent­dy­na­mik. Be­trach­tet man al­lei­ne die mög­li­che Rei­hen­fol­ge der TOP 5 Ta­lent­the­men ei­nes Men­schen, so gibt es da­für über 33 Mil­lio­nen ver­schie­de­ne Kom­bi­na­tio­nen aus den ins­ge­samt 34 Ta­lent­the­men. Und je­des Mal steht dir ein Mensch ge­gen­über, der an­ders denkt und fühlt und sich auch an­ders ver­hält als Du selbst. In­so­fern ist je­der mehr als die Sum­me sei­ner Ta­len­te. Es ist ent­schei­dend, die­ses Wis­sen über die Ta­lent­dy­na­mik als Füh­rungs­kraft im Be­rufs­all­tag ein­zu­set­zen. So bist Du er­folg­rei­cher!

Sonnen- und Schattenseiten Deiner Talente

Wo Licht ist, ist auch Schat­ten. Das gilt auch für Dei­ne Ta­len­te. Wer sei­ne Ta­len­te pro­duk­tiv ein­setzt, kann sie zu Stär­ken ent­wi­ckeln. So zeich­nen sich bei­spiels­wei­se Men­schen mit dem Ta­lent­the­ma „Tat­kraft“ da­durch aus, dass Sie bei neu­en Vor­ha­ben schnell in die Um­set­zung kom­men. Pro­duk­tiv ein­ge­setzt, kom­men Sie als en­ga­gier­te Ma­cher auch schnel­ler an Ihr Ziel und fun­gie­ren so als Vor­bild für an­de­re. Dies ist oh­ne Zwei­fel die Son­nen­sei­te Ih­rer Tat­kraft. Doch hat die Tat­kraft auch ei­ne an­de­re Fa­cet­te, die zu Ta­ge tritt, wenn sie zu vor­schnel­len Ent­schei­dun­gen ver­lei­tet. Im Be­rufs­le­ben ken­nen vie­le Mit­ar­bei­ter die­se Ma­cher­ty­pen, die durch die­se Schat­ten­sei­te ih­rer Tat­kraft, dem un­pro­duk­ti­ven Ak­tio­nis­mus, ih­re Ak­zep­tanz im Team ver­spie­len. Dies ist die an­de­re Sei­te von ein und der­sel­ben Me­dail­le, die es bei je­dem Ta­lent zu be­trach­ten gilt. Nur Selbst­re­flek­ti­on und ei­ne be­wuss­te Ent­wick­lung der ei­ge­nen Ta­len­te stellt si­cher, dass man sei­ne Ta­len­te pro­duk­tiv ein­setzt und so zu per­sön­li­chen Stär­ken aus­bau­en kann. So bist Du er­folg­rei­cher!

Gehalt richtig verhandeln! — ZDF Interview

Ha­ben Sie die heu­ti­ge Sen­dung ver­passt? Kein Pro­blem, hier geht´s zur Auf­zeich­nung mei­nes In­ter­views im ZDF in der Sen­dung “vol­le Kan­ne” zum The­ma “Gut vor­be­rei­tet in die Ge­halts­ver­hand­lung”:

Pro­fi­tie­ren Sie von wert­vol­len Tipps zum The­ma Ge­halts­ver­hand­lung und er­fah­ren Sie, wor­auf es wirk­lich an­kommt. Viel Spaß beim An­schau­en.

https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/gut-vorbereitet-in-die-gehaltsverhandlung-100.html

 

Neu: Zertifizierter GALLUP StärkenCoach

Ich hab´s ge­schafft. Seit An­fang Sep­tem­ber bin ich ein zer­ti­fi­zier­ter GALLUP Strengths Coach. Ein vier­ein­halb­tä­gi­ger Kom­pakt­kurs „Ac­ce­le­ra­ted Strengths Coa­ching“ im Früh­jahr in Ber­lin, ei­ne be­stan­de­ne Mul­ti­ple-Choice-Prü­fung und die er­folg­rei­che Durch­füh­rung von sechs Stär­ken­Coa­chings mit ei­ner po­si­ti­ven Kun­den­be­wer­tung lie­gen hin­ter mir. Zu fin­den bin ich jetzt auch auf der Home­page von Gal­lup im Ver­zeich­nis der welt­weit zer­ti­fi­zier­ten Stär­ken­Coa­ches. Und jetzt geht´s los!

Goldene Regeln für das perfekte Business Outfit

Wer kennt das nicht? Man ist zu ei­nem Ge­schäfts­ter­min ver­ab­re­det. Die Tür geht auf und der er­war­te­te Ge­sprächs­part­ner kommt rein. Es dau­ert kei­ne Se­kun­de, der ers­te Blick­kon­takt ist aus­ge­tauscht und man denkt: “Wie sieht der denn aus! Kra­vat­te zu lang, Ho­se zu kurz — ein­fach da­ne­ben.” Heu­te spre­che ich mit Frau Ma­ri­an­ne Krschak-Her­schung, die als Sty­lis­tin Män­ner und Frau­en da­bei un­ter­stützt, da­mit den Rat­su­chen­den sol­che Si­tua­tio­nen er­spart blei­ben und sie mit dem per­fek­ten Busi­ness Out­fit durch die Tür kom­men.

 

Zur Per­son: Ma­ri­an­ne Krschak-Her­schung wohnt

in Bad Hon­nef, ist ver­hei­ra­tet und hat über vie­le Jah­re zwei mitt­ler­wei­le jun­ge Män­ner er­folg­reich groß­ge­zo­gen.
Nach Ih­rer Aus­bil­dung zur Farb- und Stil­be­ra­te­rin ar­bei­tet sie seit 2016 als selb­stän­di­ge Sty­lis­tin in ih­rer ei­ge­nen Fir­ma „mal­was­neu­es“ und hält Vor­trä­ge rund um das The­ma Stil und Aus­se­hen.

 

 

 

Dr. Jörg Wit­ten­berg:
In der No­vel­le „Klei­der ma­chen Leu­te“ er­zählt der Schwei­zer Dich­ter Gott­fried Kel­ler die Ge­schich­te ei­nes ar­men Schnei­der­ge­sel­len, der gut klei­det und als ver­meint­li­cher Graf dann Ruhm und An­er­ken­nung er­fährt. Die­se Ge­schich­te stammt aus dem 19. Jahr­hun­dert. Hat das aus die­ser ver­gan­ge­nen Zeit stam­men­de Sprich­wort „Klei­der ma­chen Leu­te“ Ih­rer Auf­fas­sung nach auch heu­te, in un­se­rer di­gi­ta­len und auf­ge­klär­ten Welt noch sei­ne Be­rech­ti­gung?

Frau Krschak-Her­schung:
Ab­so­lut. Durch un­se­re Klei­dung ver­mit­teln wir un­se­rer Um­welt wie wir ti­cken. Sie ist DAS Mit­tel, um zu zei­gen, wer wir sind und wie wir wahr­ge­nom­men wer­den wol­len. Un­se­re Klei­dung ver­mit­telt Zu­ge­hö­rig­keit, und mit ihr ver­lei­hen wir auch be­stimm­ten Si­tua­tio­nen die Wür­de. Den­ken Sie z.B. an ei­ne schö­ne Fei­er, wie ei­ne Hoch­zeit, ein lie­be­voll und lan­ge ge­plan­tes Fest, aber auch an ei­ne Be­er­di­gung oder den Schul­ab­schluss der ei­ge­nen Kin­der. Wer un­pas­send oder ei­ner Si­tua­ti­on nicht „wür­dig“ ge­klei­det ist, ver­mit­telt nicht nur den Ein­druck von Re­bel­li­on und Ge­dan­ken­lo­sig­keit, son­dern de­mons­triert auch ei­ne, ich nen­ne es mal „Nicht-Wert­schät­zung“ sei­nes Ge­gen­übers.

 

Dr. Jörg Wit­ten­berg:
Wie lässt sich dann er­klä­ren, dass selbst auf Vor­stands­eta­gen der Schlips zu­neh­mend ver­pönt und der Roll­kra­gen­pull­over von Ap­ple Grün­der Ste­ve Jobs als neu­es Sta­tus­sym­bol Ein­zug ge­hal­ten hat?

Frau Krschak-Her­schung:
Ste­ve Jobs woll­te aus der Rei­he tan­zen, mit sei­nem Pro­dukt und sei­nem Image. Sein Auf­tre­ten war da­her kon­se­quen­ter­wei­se auch an­ders, in ge­wis­ser Wei­se re­vo­lu­tio­när. Er war stil­voll, ge­ra­de oh­ne Kra­wat­te.
Auf den von Ih­nen an­ge­spro­che­nen Vor­stands­ebe­nen wird über­wie­gend im­mer noch die Kra­wat­te ge­tra­gen. Der Dress-down Fri­day, ei­ne Er­schei­nung aus den USA, weicht und da ge­be ich Ih­nen Recht, die­se stren­ge Re­gel durch­aus auf. Wo­bei längst nicht al­le Fir­men auf die­sen Zug auf­sprin­gen. In jun­gen Start-up Un­ter­neh­men gel­ten aber tat­säch­lich mitt­ler­wei­le die Schlips­trä­ger als rück­stän­dig.

 

Dr. Jörg Wit­ten­berg:
Die neu­en Frei­hei­ten bei der Wahl des Busi­ness Out­fits ma­chen es vie­len Be­rufs­tä­ti­gen nicht ge­ra­de ein­fa­cher die rich­ti­ge Wahl zu tref­fen. Wor­auf kommt es nach Ih­rer Ein­schät­zung hier be­son­ders an?

Frau Krschak-Her­schung:
Die Frei­hei­ten nicht über­zu­stra­pa­zie­ren. Denn das kann auch schnell aus­ufern und dem Image ei­nes Un­ter­neh­mens scha­den, be­son­ders dann, wenn es sich nach au­ßen prä­sen­tie­ren muss und man Kun­den­kon­takt hat. Es ist wich­tig die un­ter­schwel­li­gen, op­ti­schen Rei­ze zu be­ach­ten, die wich­ti­gen ers­ten Se­kun­den sind ent­schei­dend und ver­lei­ten Men­schen da­zu, an Mei­nun­gen fest­zu­hal­ten, die nur sie nur schwer wie­der re­vi­dier­ten. Das kann fa­ta­le Fol­gen ha­ben.

 

Dr. Jörg Wit­ten­berg:
Ha­ben es nach Ih­rer Er­fah­rung ei­gent­lich Män­ner ein­fa­cher als Frau­en das pas­sen­de Busi­ness Out­fit zu wäh­len?

Frau Krschak-Her­schung:
Nicht un­be­dingt. Es gibt Re­geln, die be­her­zigt wer­den soll­ten, ger­ne mit klei­nen Ab­wei­chun­gen. Den Män­nern ste­hen nicht so vie­le Stil­hilfs­mit­tel zur Ver­fü­gung wie uns Frau­en. Und über­trei­ben es die Män­ner, sind sie schnell die schrä­gen, bun­ten Vö­gel, die kei­ner ernst nimmt, es sei denn, sie ar­bei­ten in ei­ner pas­sen­den Bran­che. Dann be­wei­sen sie mit ih­rem Out­fit ih­re Krea­ti­vi­tät, die sie so­gar in ih­rer Kar­rie­re wei­ter­brin­gen kann.

 

Dr. Jörg Wit­ten­berg:
Was sind Ih­re per­sön­li­chen TOP 3 an Fett­näp­fen, in die Be­rufs­tä­ti­ge stol­pern kön­nen, wenn Sie im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes im Klei­der­schrank da­ne­ben­grei­fen?

Frau Krschak-Her­schung:
Das ist bei Män­nern ganz klar die fal­sche Kra­wat­te, die nicht mit dem Rest kor­re­spon­diert oder mit „lä­cher­li­chen De­ko­ren“ ver­se­hen ist. Das sind die schril­len So­cken, ein ab­ge­tra­ge­nes oder schmut­zi­ges Schuh­werk und ein feh­len­der Gür­tel. So et­was geht gar nicht.
Bei den Frau­en sind es zu kurz ge­ra­te­ne oder zu en­ge Rö­cke oder Klei­der, die die Un­ter­wä­sche ab­zeich­nen, strumpf­lo­se Bei­ne in zu ho­hen Schu­hen und Ober­tei­le, die mehr Ein­bli­cke zu­las­sen, als am Ar­beits­platz an­ge­mes­sen wä­re.

 

Dr. Jörg Wit­ten­berg:
Die Busi­ness Eti­ket­te un­ter­schei­det ver­schie­de­ne Sty­le­va­ri­an­ten, die sich hin­ter Fach­be­grif­fen wie Busi­ness Ca­su­al ver­ber­gen. Kön­nen Sie die­se Dress­codes bit­te ein­mal für ei­nen Mo­de­lai­en über­set­zen?

Frau Krschak-Her­schung:
Das ma­che ich ger­ne. Hier ei­ne klei­ne ta­bel­la­ri­sche Über­sicht für Sie.

 

Dress­code im Ar­beits­all­tag

 

Über­set­zung für Frau­enÜber­set­zung für Män­ner
Busi­ness For­mal
  • dunk­les Kos­tüm oder Ho­sen­an­zug
  • Blu­se in Pas­tell­far­ben
  • we­nig Schmuck,
    de­zen­tes Make­up
  • trans­pa­ren­te
    Strumpf­ho­sen
  • ge­schlos­se­ne Schu­he
    (3–7 cm Ab­satz)

wird über­wie­gend in Ban­ken
und Ver­si­che­run­gen ver­langt,
um Äu­ßer­lich­kei­ten zu­guns­ten
der In­hal­te au­ßen vor zu las­sen

 

  • mitt­le­re Füh­rungs­po­si­ti­on:
    zwei­tei­li­ger, dunk­ler An­zug mit
    Hemd und Kra­wat­te in
    schlich­ten Far­ben
  • ho­he Füh­rungs­ebe­ne oder für
    of­fi­zi­el­le An­läs­se: drei­tei­li­ger An­zug plus Hemd mit Man­schet­ten­knöp­fen
  • dunk­les Schuh­werk in der Far­be des An­zugs, pas­sen­der
    Le­der­gür­tel

Faust­re­gel: Je dunk­ler der An­zug, um­so hö­her die Po­si­ti­on

 

 

Busi­ness Ca­su­al / Day For­mal / Smart Ca­su­al
  • dunk­le, ge­deck­te Far­ben
  • Bla­zer
  • Bund­fal­ten­ho­se, Chi­nos
  • ge­rad­li­ni­ger Rock oder Kleid
  • Pumps, Lo­afers, Bu­da­pes­ter
  • im Som­mer: Blu­se oh­ne Bla­zer, 7/8 Ho­se

bes­tens ge­eig­net für Fir­men­es­sen und Ge­schäfts­rei­sen, nicht
be­en­gend und den­noch
ge­pflegt

  • dunk­le Ho­se
  • Hemd auch ge­mus­tert, kei­ne
  • auf­fäl­li­gen Mus­ter oder Far­ben
  • Le­der­gür­tel
  • Le­der­schu­he
  • no Jeans, no Tie
  • Chi­no, But­ton-Down-Hemd und Sak­ko

bes­tens ge­eig­net für ei­ne Ver­an­stal­tung nach dem Bü­ro oder in­ter­ne Mee­tings oh­ne die Chef­eta­ge

Ca­su­al
  • ge­pfleg­te Jeans in
    al­len Wa­schun­gen
  • Stoff­ho­sen auch ger­ne
    in bun­ten Far­ben
  • bun­te Blu­sen, Klei­der, Rö­cke
  • ex­tra­va­gan­ter Mo­de­schmuck
  • auch of­fe­ne Schu­he oder Snea­kers

lo­cke­re All­tags­klei­dung, un­ge­zwun­gen aber ge­pflegt, läs­sig und ex­pe­ri­men­tell

 

  • klas­si­sche Stoff­ho­se
  • Po­lo­shirt
  •  Sak­ko
  • Snea­kers

ge­eig­net für Mee­tings au­ßer­halb des Bü­ros oder zum Brunch

 

Dr. Jörg Wit­ten­berg:
Nur noch je­der 7 Be­schäf­tig­te muss heu­te ei­ne Uni­form an sei­nem Ar­beits­platz tra­gen. Den­ken Sie zum Bei­spiel an den Pa­ket­zu­stel­ler oder die Kran­ken­schwes­ter. Gleich­wohl ist es nicht ganz ein­fach, sich aus der Mas­se her­vor­zu­he­ben, wenn al­le auf den Ma­nage­ment­eta­gen im dun­kel­grau­en An­zug oder blau­en Kos­tüm her­um­lau­fen. Wel­che Stil­mit­tel emp­feh­len Sie Ih­ren rat­su­chen­den Kun­den und Kun­din­nen?

Frau Krschak-Her­schung:
Ja, ei­gent­lich ist das scha­de, denn Uni­for­men ver­mit­teln vie­len Men­schen das Ge­fühl von Kom­pe­tenz und Zu­ver­läs­sig­keit. Der dun­kel­graue An­zug der Män­ner, die Uni­form auf den Vor­stands­ebe­nen, kann sehr schön mit ei­nem far­bi­gen Ein­steck­tuch und na­tür­lich mit ei­ner ge­schmack­vol­len Kra­wat­te in­di­vi­dua­li­siert wer­den. Statt der üb­li­chen Strei­fen gibt es ihn auch mal mit klei­nen, de­zen­ten Mus­tern oder ei­nem ein­ge­web­ten Mus­ter Ton in Ton. Und es muss si­cher­lich nicht im­mer nur das wei­ße Hemd sein. Das sind nur we­ni­ge Stil­mit­tel, ich ge­be es zu.
Bei den Frau­en ver­hält es sich ähn­lich. Da die­nen die et­was aus­ge­fal­le­nen Pumps mit den­noch ge­mä­ßig­tem Ab­satz und schö­ner Schmuck als net­te Hin­gu­cker. Oder mal die an­ders ge­styl­ten Haa­re ma­chen den Un­ter­schied. Statt des Bla­zers kann sie z.B. auch mal ein ed­les Twin­set tra­gen.

 

Dr. Jörg Wit­ten­berg:
Nicht je­der der mit Ex­cel-Ta­bel­len um­ge­hen kann und sich auf der in­ter­na­tio­na­len Busi­ness-Büh­ne wohl fühlt, hat auch ein Händ­chen für die Wahl des rich­ti­gen Busi­ness Out­fits. Hier kom­men Sie mit Ih­rem Be­ra­tungs­an­ge­bot als Sty­lis­tin ins Spiel. Wie läuft so ei­ne Be­ra­tung ab? Durch­fors­ten Sie mei­nen Klei­der­schrank oder kom­men Sie mit zum Shop­ping?

Frau Krschak-Her­schung:
Wenn Sie möch­ten bei­des. Aber zu­erst schaue ich mir den Men­schen an, ich ach­te auf die Fär­bung sei­ner Haut, Au­gen und Haa­re. Mit un­ter­schied­li­chen Farb­tü­chern schaue ich, ob eher kal­te oder war­me Tö­ne pas­send sind. Das ist ent­schei­dend, denn fal­sche Far­ben las­sen ein Ge­sicht schnell äl­ter und fah­ler er­schei­nen. Dem­entspre­chend ent­schei­det sich dann, aus wel­cher Farb­grup­pe der An­zug oder das Kos­tüm, Hemd, Blu­se oder Top etc. ge­wählt wer­den sol­len. Auch die Pro­por­tio­nen sind wich­tig und ent­schei­den über die Form und das Ma­te­ri­al un­ter Be­rück­sich­ti­gung der je­wei­li­gen Jah­res­zeit. Auch die Stel­lung in der Fir­men­hier­ar­chie ent­schei­det, wie das Out­fit ge­stal­tet sein soll. Denn Klei­der ma­chen eben Leu­te…

 

Dr. Jörg Wit­ten­berg
Vie­len Dank Frau Krschak-Her­schung für die­sen Aus­flug in die Welt der Busi­ness Eti­ket­te. Ich bin jetzt über­zeug­ter denn je, dass der ers­te Ein­druck zählt und die Wahl des pas­sen­des Busi­ness Out­fits gut über­legt sein will.

 

Kon­takt­da­ten:

Ma­ri­an­ne Krschak-Her­schung
Sty­lis­tin – mal was neu­es
Bis­marck­str. 10
53604 Bad Hon­nef
Tel. 0049 – 1578 — 0645852
www.malwasneues.net

 

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