Führung

Was bedeutet Führung?

Führung lässt sich definieren als die zielorientierte Einbindung von Mitarbeitern in die Aufgabenerfüllung des Unternehmens. Steigt man tiefer in die Begriffswelt der Führung ein, so lässt sich der Begriff der Führung, engl. Leadership, auch von dem Begriff des Managements abgrenzen. Der führere Admiral Grace Hopper von der U.S. Navy hat es sehr treffend mit den Worten: „You manage things; you lead people.” auf den Punkt gebracht. Während der Manager mehr sachorientierte Aufgaben erfüllt, ist die Führungskraft mitarbeiterorientiert unterwegs. In der Berufswelt mischen sich aber zumeist beide Aufgabenkataloge und viele Führungskräfte sind mehr Manager als Führungskraft.

In der klassischen Abgrenzung unterscheiden sich Führungskräfte von Mitarbeitern dadurch, dass sie eine disziplinarische Führungsverantwortung wahrnehmen, d.h. eine Weisungsbefugnis besitzen und arbeitsrechtliche Vorgänge wie Einstellung, Beurteilung, Beförderung oder Kündigung zu Ihren Aufgabenkatalog zählen. Die Tatsache, dass es in Deutschland bei ca. 44,5 Mio. Erwerbstätigen nur rund 3,2 Mio. Führungskräfte gibt, macht deutlich, dass Führungspositionen die Ausnahme darstellen.

Eine Führungskraft zu werden, ist für viele das Karriereziel. Doch was bedeutet Führung, wie sieht Karriereplanung aus, welche Herausforderungen sind zu meistern, wie meistert man die ersten 100 Tage als Führungskraft und wie unterscheidet sich Wunsch und Wirklichkeit. In diesem Fokusthema Führung finden Sie die Antworten auf Ihre Fragen.

Das Karriereziel „Führungskraft“ lässt sich auf verschiedenen Wegen erreichen. Wer nicht nur auf den Faktor Zufall setzen möchte, muss bei seiner Karriereplanung einiges beachten. Es beginnt schon beim Berufseinstieg und endet beim Auftritt in den sozialen Medien. Wenn es dann Ernst wird, stellt sich bei Vielen die Frage, wie sie die ersten 100 Tage als Führungskraft gestalten sollten, um die anstehenden Herausforderungen im Führungsalltag zu meistern. 

Die Führung kann in der Praxis sehr unterschiedlich gestaltet werden. Man unterscheidet eine Reihe verschiedener Führungsstile, die sich über die Jahre entwickelt haben. Zu nennen sind hier u.a. patriarchalische Führung, situative Führung, transaktionale Führung, transformationale Führung, agile Führung, digitale Führung und hybride Führung, um nur einige Begriffe zu nennen. Wer die Herausforderungen im Führungsalltag verstehen möchte, sollte sich mit den Trends der VUCA-Welt auseinandersetzen, die unsere Arbeitswelt maßgeblich beeinflussen. In dieser von Unsicherheit, Volatilität, Mehrdeutigkeit und Komplexität geprägten Umfeld begann im letzten Jahrzehnt eine sukzessive Neudefinition der wesentlichen Herausforderungen im Führungsalltag. Die Corona-Pandemie hat in dem Kontext einige Trends noch beschleunigt und den Anforderungskatalog erweitert.

Das Modell der hybriden Führung ist die Antwort auf die diese Herausforderungen und lässt sich definierten als eine Symbiose aus der traditionellen Führung mit der agilen Führung in einer analogen und digitalen Arbeitswelt. Das NEW C.A.R.E. Leadership-Modell beschreibt das Kompetenz- und Aufgabenspektrum der hybriden Führung.

In dem Modell wird auch ein wesentlicher Aspekt der Führung betont, der von vielen Führungskräften spät oder überhaupt nicht berücksichtigt wird. Die Rede ist von der Selbstführung. Denn Führungskräfte müssen nicht nur ihre Mitarbeiter, sondern auch sich selbst führen, um erfolgreich zu sein. Man versteht unter Selbstführung die Kompetenz, das eigene Denken, Fühlen und Handeln so zu steuern, dass man die eigenen Ziele verwirklichen kann. Hierzu sind u.a. Selbstreflexion und Selbstmotivation erforderlich.

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